In der Rubrik "Neuigkeiten" wird auf Veröffentlichungen, Veranstaltungen etc. aufmerksam gemacht. Entsprechende Hinweise sind ausdrücklich erbeten (s. Kontakt).

SedNet

Wasserrahmenrichtlinie + Sedimentmanagement

Umgang mit Sedimenten in Deutschland

Andere Informationen

Kongresse und Veranstaltungen

 

Zusammen mit der Universität Rostock hat der Fachausschuss das 6. Rostocker Baggergutseminar im September 2010 organisiert. Die Aufmerksamkeit lag auf neuen Entwicklungen in den Bereichen Rechtsprechung und Praxisanwendungen. Schwerpunktthemen waren Sedimentmanagement-strategien an Elbe, Ems und Lübeck, weiterhin ging es um den effektiven Umgang, die Volumenreduktion und die Entwässerung von Baggergut. Informationen über bisherige Baggergutseminare sowie einige Vorträge finden sich hier.

 

SedNet
SedNet wurde von 2002 bis 2004 von der Europäischen Kommission / Generaldirektion Forschung als Thematisches Netzwerk gefördert. Seitdem setzt es seine Arbeit als eigenständiges Europäisches Sedimentnetzwerk fort. Hauptträger sind die Häfen Hamburg und Rotterdam, die Bundesanstalt für Gewässerkunde, sowie Rijkswaterstaat und TNO aus den Niederlanden und das norwegische Geotechnische Institut; weiterhin beteiligen sich die TU Hamburg Harburg und die Cranfield University, UK. Von der  SedNet website www.sednet.org können viele Information herunter geladen werden. Der SedNet-Newsletter enthält aktuelle Informationen, erscheint etwa 3-monatlich und kann abonniert werden.

Die wesentlichen Ergebnisse von SedNet werden im Heft “Contaminated Sediment in European River Basins” dargestellt. Das Heft kann in gedruckter Form auch über den Fachausschuss bezogen werden. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Arbeit in SedNet werden in einer Serie von 4 Büchern bei Elsevier veröffentlicht.

SedNet hat im November 2006 ein erstes Round Table Gespräch "Sediment Management – an essential element of River Basin Management Plans" durchgeführt. Die Teilnehmer aus den Bereichen Nutzer, Flussgebietskommissionen und Wissenschaft diskutierten Sedimentmanagement der Flüsse Donau, Elbe, Humber, Duro und Rhein. Der Bericht steht hier zum Download [08.06.2007].

2009 fand ein zweites Round Table Gespräch "Integration of Sediment in River Basin Management" statt, in dem die Umsetzung von Sedimentmanagement in verschiedenen europäischen Flussgebiets-Managementplänen untersucht wird. Download hier.

Die Hauptempfehlungen von SedNet sind:

·      Europäische Verordnungsgebung: Weiterentwicklung und Umsetzung des nachhaltigen Sedimentmanagements im Kontext der EG Wasserrahmenrichtlinie und verwandten Politikbereichen.

·      Sedimentmanagement: Entwicklung von Lösungen im Ausgleich gesellschaftlicher, ökonomischer und ökologischern Anforderungen auf der Ebene von Flussgebieten.

·      Forschung: Verbesserung des Verständnisses der Zusammenhänge zwischen Schadstoffbelastung der Sedimente und den tatsächlichen Wirkungen auf Ökosysteme, sowie Entwicklung von Methoden, um die resultierenden Risiken zu bewerten.

SedNet hat ein Positionspapier zur Ableitung von Umweltqualitätsstandards für Sedimente erstellt: "Environmental Quality Standards for Sediments"

Die Vorträge der 7. Internationalen SedNet Konferenz mit dem Titel "Sediments and Biodiversity: bridging the gap between science and policy" im April 2011 in Vendig stehen auf

www.sednet.org

 

Europäische Union
Über aktuelle Entwicklungen zum Thema Sedimentmanagement in der Europäischen Union gibt es auf der Webseite von ESPO einen Überblick.

Am 19. November 2008 ist die Richtlinie 2008/98/EG über Abfälle und zur Aufhebung bestimmter Richtlinien (neue Abfallrahmenrichtlinie) veröffentlicht worden. Dort werden nun Sedimente explizit als Abfall ausgenommen. Artikel 2 (3) besagt: "Unbeschadet der Verpflichtungen aus anderen einschlägigen Rechtsvorschriften der Gemeinschaft sind Sedimente, die zum Zweck der Bewirtschaftung von Gewässern und Wasserstraßen ... innerhalb von Oberflächengewässern umgelagert wurden, aus dem Anwendungsbereich dieser Richtlinie ausgeschlossen, sofern die Sedimente erwiesenermaßen nicht gefährlich sind." Der Text der neuen Richtlinie findet sich hier.

Derzeit erfolgt die nationale Umsetzung der Abfallrahmenrichtlinie. Der Referentenentwurf zur Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes findet sich hier. In der Begründung wird u.a. ausgeführt: "Sedimente sind Ablagerungs- oder auch Schichtgesteine. Unter Umlagern ist ein Ortswechsel in oder auf dem Wasser zu verstehen. Unter Oberflächengewässer fallen alle oberirdischen Gewässer im Sinne von § 3 Nummer 1 WHG sowie Küstengewässer im Sinne von § 7 Absatz 5 Satz 2 WHG. Die Gefährlichkeit von Sedimenten beurteilt sich allein nach dem deutschen und europäischen Wasserrecht. Die Anforderungen an die Nachweispflicht orientieren sich an den von den Sedimenten ausgehenden Gefahren. Werden gefährliche Sedimente umgelagert, ist damit sowohl das Wasserhaushaltsgesetz als auch dieses Gesetz anwendbar."

Zum Test der Gefährlichkeit von Sedimenten befindet sich in Frankreich ein System in der Untersuchung, das in folgendem Papier beschrieben wird: H14 Test for Sediments: presentation of the protocol proposed for ratification by the MEEDDM "Hazardous vs. non-hazardous sediments" Working Group and brief rationale of the choices made.   [25.02.2011]

Am 16. Dezember 2008 ist die Richtlinie 2008/105/EG "über Umweltqualitätsnormen im Bereich der Wasserpolitik" (Tochter-Richtlinie zur Wasserrahmenrichtlinie) veröffentlicht worden. Die Richtlinie enthält keine Umweltqualitätsnormen für Sedimente und einige für Biota. Der Text der Richtlinie findet sich hier.   [27.07.2009]

In der Estuary Expert Group wurde im Dialog zwischen EU Kommission, Mitgliedsstaaten und Stakeholdern Fragen geklärt, die sich aus hafen- und schifffahrtsbezogenen Aktivitäten in Ästuaren und nahe gelegenen Küstengebieten in Bezug auf die EU Naturschutzgesetzgebung und Natura 2000 Gebiete ergeben. Das Dokument wurde im Februar 2011 veröffentlicht "Guidance on the implementation of the Birds and Habitat Directives in estuaries and coastal zones - with particular attention to port development and dredging". Das Dokument liegt jetzt auch auf Deutsch vor.

Zum Dokument gibt es ein sogenanntes Technical Supporting Dokument mit einem umfangreichen Anhang, das allerdings nicht von der EU Kommission autorisiert ist. Im Kapitel "What are the requirements for a Sustainable Maintenance Dredging Scheme?" werden u.a. Regelungen aus Frankreich und England erwähnt, mit denen dort Baggermaßnahmen (auch Unterhaltung) in Natura 2000 Gebieten geregelt werden. [25.02.2011]

Im Jahr 2005 hat der belgischen Abgeordnete der Grünen im Europaparlament Bart Staes eine Anfrage unter dem Titel "Polluted sediment in lake and riverbeds in the European Union" gestellt, die mit der Antwort der Europäischen Kommission hier herunter geladen werden kann. Die Kommission stellt in ihrer Antwort fest, dass belastete Sedimente ein Problem für Flussgebiete in ganz Europa darstellen, dass gegenwärtig keine Qualitätskriterien für Sedimente erstellt werden können, und dass Maßnahmen und weitere Untersuchungen erforderlich sind. Die Arbeit von SedNet wird ausdrücklich anerkannt.  [14.02.2005]

Im Juli 2006 hat eine dänische Abgeordnete eine Anfrage im Europaparlament aufgrund der Auslegung der dänischen Verwaltung der EU Abfallgesetzgebung in Bezug auf Sedimente  gestellt mit dem Titel "Subject: When is waste waste?". Die Frage und die Antwort des Umweltkommissars Dimas finden sich hier.

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Wasserrahmenrichtlinie + Sedimentmanagement:

Positionspapier des Fachausschusses Baggergut
Mit der EG-Wasserrahmenrichtlinie wird die Gewässerpolitik für ganz Europa neu ausgerichtet. In der bisherigen Umsetzung ist nicht erkennbar, dass der Umgang mit Gewässersedimenten ausreichend Berücksichtigung findet. Sei dies die Tatsache, dass mit Baggerungen und der Ablagerung im Gewässer die Morphologie und die Biologie eines Gewässers beeinflusst werden, oder sei dies das gezielte Angehen von Einleitungssanierungen, um noch bestehende Schadstoffbelastungen des Baggergutes zu beenden. Der Fachausschuss hat deshalb ein Papier "Sedimentmanagement im Rahmen der EG-Wasserrahmenrichtlinie aus Sicht der Wassertiefenunterhaltung für die Schifffahrt" erarbeitet, das in der Rubrik Texte zum Download steht. [01.04.2004]

Dieses Papier ist in mehreren nationalen und europäischen Fachzeitschriften (Hansa, Wasserwirtschaft, Korrespondenz Abwasser) veröffentlicht worden und wird auch von CEDA unterstützt.  [14.02.2005]

Task Group von Hafen- und Schifffahrtsverbänden
Mehrere europäische Hafen-, Wasserstrassen- und Schifffahrtsfachverbände (u.a. PIANC, ESPO, EFIP, CEDA, INE and IADC) haben ein Positionspapier zur Betroffenheit durch die EG- Wasserrahmenrichtlinie vorgelegt. Darin wird auch die Bedeutung der WRRL für ein Sedimentmanagement hervorgehoben. Das Papier kann hier herunter geladen werden (Navigation WFD Position Paper.pdf 257kB) [04.06.2004]

Informationen der Navigation Task Group hier.

Am 31.01.2007 hat die Navigation Task Group in Brüssel eine Konferenz "Navigating the Water Framework Directive" veranstaltet, auf der auch Sedimentmanagement ein Thema war. Papiere und Vorträge können hier heruntergeladen werden.

Ende 2006 haben die europäischen Wasserdirektoren 2 Papiere beschlossen, die im Rahmen der CIS-Aktivität Water Framework Directive and hydromorphological pressures entstanden sind. Dort wird erstmal auch auf den Umgang mit Sedimenten sowie Baggergut eingegangen. Der Name der Papiere lautet "Recommendations for better policy integration" und "Good practice in managing the ecological impacts of hydropower schemes; flood protection works; and works designed to facilitate navigation". Sie stehen auf CIRCA zum Download.

Das WRRL Informationssystem der Generaldirektion Umwelt ist neu strukturiert worden; hier können auch Informationen über verschiedene CIS Themen erhalten werden. [25.02.2011]

Die Environment Agency in Großbritannien hat eine Internetseite "Marine dredging guidance for compliance with the Water Framework Directive". [[25.02.2011]

 

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Umgang mit Sedimenten in Deutschland

Im August 2009 haben sich der Bund und die 5 Küstenländer auf Gemeinsame Übergangsbestimmungen zum Umgang mit Baggergut in den Küstengewässern verständigt. Diese werden nun in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen eingeführt. Durch Erlass des BMVBS wurde die HABAK außer Kraft gesetzt, dafür gelten jetzt auch bei der WSV die Übergangsbestimmungen. Sie finden sich hier.

Unter www.dredging-in-germany.de steht eine umfassende Information über alle Aspekte des Umgangs mit Sedimenten bzw. Baggergut in Deutschland zur Verfügung. Sie entspricht einer Ausstellung, die erstmals auf dem 17. Welt-Baggerkongress WODCON 2004 in Hamburg gezeigt wurde. Auf der Seite ist umfangreiches Hintergrundmaterial verfügbar.

Eignungsnachweis für METHA-Material erbracht

Nach Abschluss eines mehrjährigen Verfahrens hat METHA-Material einen deutschlandweiten Eignungsnachweis als mineralischer Dichtungsbaustoff für die Oberflächenabdichtung von Deponien erhalten. Der „Abfalltechnische Ausschuss“ der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall hat in einem umfangreichen Prüfverfahren festgestellt, dass das in der METHA produzierte Material zur Herstellung von mineralischen Dichtungen in Oberflächenabdichtungssystemen von Deponien geeignet ist. Damit ist METHA-Material ein zertifizierter Baustoff im Deponiebau.

Bei dem Baustoff handelt es sich um ein Material natürlicher Herkunft, das hinsichtlich stofflicher Zusammensetzung, bodenmechanischer Eigenschaften und chemischem Milieu seit Jahrzehnten gut untersucht und bekannt ist. Nach der Eignungsfeststellung steht ein Industrieprodukt auf der Basis eines natürlichen Ausgangsmaterials zur Verfügung, das in einer einstellbaren Qualität mit den bei Naturprodukten üblichen Schwankungen gefertigt werden kann. Für Deponiebetreiber bietet dieser Baustoff die Chance, anderes mineralisches Dichtungsmaterial unter Wahrung ökologischer Aspekte ökonomisch zu substituieren.

In der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) wirken die für die Abfallwirtschaft zuständigen obersten Landesbehörden zusammen, um einen möglichst ländereinheitlichen Vollzug des Abfallrechtes sicherzustellen. [27.06.2008]

 

Berichte über Umlagerungen

Die Monitoringberichte über die von der Hamburger Port Authority durchgeführten Baggergut-Umlagerungen in der Elbe und in die Nordsee stehen zum Download zur Verfügung.  [27.06.2008]

Die Bremer Hafengesellschaft bremenports lässt 2006 etwa 40.000 Kubikmeter Nassschlick in Kiesgruben am Niederrhein unterbringen. Das Projekt entlastet kurzfristig die begrenzten Entwässerungs- und Deponiekapazitäten in Bremen-Seehausen. Pressemitteilung von bremenports.

Gutachten der Umweltsachverständigen äußert sich zu Baggergut

Am 10.02.2004 hat der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) dem Bundesumweltministerium das Gutachten "Meeresumweltschutz für Nord- und Ostsee" vorgelegt. Minister Trittin stellte dabei fest: "Wir brauchen dringend eine nationale Strategie zum Meeresumweltschutz, die in enger inhaltlicher Anbindung an die EU-Meeresschutzstrategie entwickelt werden muss."

Der SRU regt an, die bei der Baggergutumlagerung und –verklappung einzuhaltenden Anforderungen in Anlehnung an die Handlungsanweisungen Baggergut Küste sowie Binnengewässer auf eine einheitliche bundesrechtliche und möglichst auch auf eine EG-rechtliche Grundlage zu stellen. Der SRU empfiehlt weiterhin, den Umgang mit Baggergut im Gewässer insgesamt stärker dem – freilich stärker auf den Meeresraum zu erweiternden – wasserrechtlichen Bewirtschaftungsregime der Wasserrahmenrichtlinie zuzuweisen.

Das Gutachten ist auf www.umweltrat.de unter ‚Sondergutachten’ als PDF Datei erhältlich. [15.03.2004]

Prof. Rüdiger Breuer, Köln, hat eine Rechtsexpertise "Sedimentmanagement Elbe" erstellt und bezieht sich dabei auf das Strombau-und Sedimentmanagementkonzept für die Tideelbe. Erstmalig wird der Einfluss diverser europäischer Richtlinien auf den Umgang mit Sediment untersucht. Die Zusammenfassung der Studie findet sich hier.

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Andere Informationen

Das Umweltministerium in Großbritannien hat auf seiner Internetseite ein Dokument zur Kommentierung eingestellt: "Contaminated dredged material in ports and marinas - A Decision Framework for assessing options for the disposal and treatment of contaminated dredged material".  [25.02.2011]

CEDA hat ein Positionspapier mit dem Titel "Underwater Sound In Relation To Dredging" online gestellt. [27.04.2012]

 

Neues Buch über alle Aspekte im Umgang mit Baggergut

Nach 2 Jahren umfassender Arbeit durch Experten von CEDA und IADC  ist das Buch ‘Environmental Aspects of Dredging’ erschienen.  [27.06.2008]

Nähere Informationen und Bezug hier

Bericht aus USA

Der Bericht “The Four Rs of Environmental Dredging: Resuspension, Release, Residual, and Risk” fasst die Ergebnisse eines Workshops aus 2006 zusammen.

"Fifty experts from government, the private sector, and academia participated in the workshop, which focused on four issues (the four Rs) relevant to environmental dredging: (1) sediment resuspension resulting from dredging operations, (2) release of contaminants from bedded and suspended sediments in connection with dredging, (3) residual contaminated sediment produced by and/or remaining after dredging, and (4) the environmental risks that are the target of and associated with dredging."   [27.06.2008]

new!Delta InterReg Projekt

Im Oktober 2007 fand die Abschlussveranstaltung des InterReg Projekts  new!Delta statt. Die Berichte können auf der Webseite von new!Delta herunter geladen werden. Die beiden Berichte des Unterthemas Sustainable dredging strategies haben die Titel

  • "Issues and System Understanding - Review of existing practices in dredging management of partner countries", Hier werden für die Ästuare von Humber, Seine und Schelde Ästuardynamik, Naturschutz und rechtliche Anforderungen sowie Unterhaltungsarbeiten beschrieben.
  • "Framework for a sustainable dredging strategy"

[20.11.2007]

Deutsch-Niederländischer Baggergut-Austausch (DGE)
Die Berichte des Deutsch-Niederländischen Baggergutaustauschs, an dem jetzt auch Vertreter aus den Niederlanden, Deutschland, Großbritannien, Belgien, Dänemark und Frankreich teilnehmen, sind in der Rubrik Literatur  verfügbar.

Baggergutbewertung in den Niederlanden
Die niederländische Regierung hat im Jahr 2004 ein neues System für die Bewertung von Baggergut, das ins Meer umgelagert werden soll, verabschiedet. Dieses System wurde im Jahr 2006 umfassend überarbeitet, so sind ökotoxikologische Testverfahren nun kein verbindlicher Bestandteil der Teste für die Baggergutumlagerung im marinen System. Weitere Hinweise sind in der Rubrik Regelwerke  verfügbar.[15.09.2006]

EU-LIFE Projekt 'TBTClean'
Der Hafen Antwerpen hat mit Förderung des EU LIFE-Programmes das Projekt 'TBT Clean' durchgeführt. "Ziel ist die Entwicklung eines integrierten Ansatzes zur Entfernung von TBT aus Wasserstraßen und Häfen". Partner waren verschiedene belgische Firmen. Umfangreiche Informationen, so auch die Abschlussdokumente, stehen auf der Homepage des Projektes zur Verfügung oder können auf einer CD-ROM bestellt werden.  www.portofantwerp.be/tbtclean/   [24.03.2006]

Belastete Sedimente in Großbritannien

Veranlasst durch das englische Umweltministerium DEFRA wurde im Sommer 2007 eine auf 3 Jahre angelegte Aktivität zur Entwicklung eines Handlungsrahmens zum Umgang mit schadstoffbelasteten marinen Sedimenten begonnen.  [20.11.2007]

www.defra.gov.uk/marine/sediment/index.htm

Belastete Sedimente in den USA

Die amerikanische Umweltbehörde EPA stellt in Internet umfangreiche Informationen über Zustand, Bewertung und Umgang mit belasteten Sedimenten in den USA zur Verfügung.  [14.02.2005]

http://www.epa.gov/waterscience/cs/

Das National Dredging Team soll die nationale Baggergutpolitik der USA koordinieren. Diverse Dokumente können im Internet herunter geladen werden.  [20.07.2006]

http://www.epa.gov/owow/oceans/ndt/

www.epa.gov/owow/oceans/ndt/managingsediments.html

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Kongresse und Veranstaltungen

Das 7. Rostocker Baggergutseminar findet vom 25.09. - 26.09.2012 statt. Beiträge werden noch angenommen.

www2.auf.uni-rostock.de/ll/baggergut/bg.html

Unter dem Motto "Die Elbe und ihre Sedimente" findet am 10./11. Oktober 2012 das 15. Magdeburger Gewässerschutzseminar in Hamburg statt.

conference.ufz.de/frontend/index.php?sub=40

PIANC USA, COPRI und ASCE veranstalten vom 22.-25. Oktober 2012 in San Diego, USA die Konferenz "Dredging in the 21st Century - 40 Years of Dredging and Environmental Innovation".

dredging12.pianc.us

WODCON XX findet unter dem Titel "The Art of Dredging" vom 3.–7. Juni 2013 in Brüssel statt.

www.cedaconferences.org/wodcon

Auf der website von CEDA gibt es einen Überblick über internationale Baggerei relevante Kongresse und Seminare:

http://www.dredging.org/event.asp

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